Praxis für Physiotherapie

Feldstraße 36 • 38640 Goslar
Telefon: (0 53 21) 31 71 08

Sprechzeiten:
Montag- Donnerstag: 08:00-13:00 Uhr
Montag und Donnerstag: 14:00-19:00 Uhr
Freitag: 08:00-15:00 Uhr

Unsere Leistungen im Überblick

Eine der wichtigsten Muskelgruppen unseres Körpers, ist der Beckenboden. Häufig wird dieser gar nicht mehr wahrgenommen und es kommt zu Beschwerden bzw. Schwächen, wie z.B.:

– Senkungsbeschwerden
– Rückbildungsproblematiken
– Blasen- und Darmschwäche
– Rücken- und Hüftgelenksbeschwerden

Beckenbodentraining ist auch zur Vorbeugung gut geeignet, denn es gilt als ganzheitliche Therapie.
Sie werden dabei viel über Ihren Körper erfahren und ihn neu kennen lernen.
Für diese Einzelbehandlung benötigen Sie eine Verordnung Ihres Arztes über Krankengymnastik.

Niemand zweifelt an der Notwendigkeit und Wirksamkeit dieses Kernbereiches der Physikalischen Therapie, und dennoch: die Krankengymnastik hat ein Imageproblem. Die Alternativbezeichnung „Heilgymnastik“, wäre weitaus zutreffender: Denn es geht nicht allein darum, akute, krankhafte Veränderungen zu behandeln, sondern im selben Maße auch darum, aufbauend auf anerkannte Übungs- und Trainingsprinzipien, eine dauerhafte und uneingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit zu sichern. Es geht um die Sicherung eines aktiven Lebens ohne Schmerz. Es geht also in erster Linie um Gesundheit.

„Krankengymnastik“ ist ein Sammelbegriff für eine Fülle verschiedener bewegungstherapeutischer Techniken, die nicht nur der Behandlung von Fehlentwicklungen, Erkrankungen und Verletzungen des Haltungs- und Bewegungsapparates dienen, sondern auch bei Funktionsstörungen der inneren Organe, des Nerven- und Lymphsystems eingesetzt werden können. Neben einer engen Kooperation von Arzt und Therapeut ist dabei die sorgfältige Abstimmung auf Zustand und Bedürfnisse des Patienten von größter Bedeutung.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen: ihre 5 Millionen Nervenenden und 3000 Sinneszellen pro Quadratzentimeter reagieren sensibel auf jeden Kontakt. Das Bedürfnis nach taktiler Fürsorge ist vom Kindesalter an in der menschlichen Psyche verankert, und entsprechend stellt sich durch gezielte Berührungen ein Gefühl der Entspannung und Geborgenheit ein. Die klassische Massagetherapie nutzt diesen psychischen Mehrwert bei ihrer Arbeit mit dem Körper. Dabei werden durch eine planvoll kombinierte Abfolge von Grifftechniken unterschiedlicher Intensität Durchblutung und Lymphfluss angekurbelt und dadurch Lockerung und Schmerzlinderung erreicht. Darüber hinaus ist es möglich, über Reflexzonentherapie gezielt einzelne Organe anzusprechen, wie den Darm (Colonmassage), die Knochenhaut (Periostmassage) oder das Bindegewebe.
Der Begriff kommt vom lateinischen manus = Hand, und der Therapeut wird bei diesem Verfahren im wahrsten Sinne des Wortes zum Be-hand-ler. Mit speziellen Techniken und ohne die Unterstützung von Geräten wird versucht, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Gelenke zu moblilisieren. Dieser Eingriff der heilenden Hände des Arztes oder Therapeuten in die -schmerzhaft oder unmöglich gewordenen – Bewegungen des Patienten wurden schon im vierten vorchristlichen Jahrhundert von Hippokrates beschrieben. Die Manuelle Therapie in ihrer heutigen Form umfaßt ein ganzes System spezieller Verfahren, die der Diagnose und Behandlung von Funktionseinschränkungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die sowohl bei Funktionsstörungen an den Gliedmaßengelenken, als auch an den Gelenken der Wirbelsäule ihre Anwendung finden. Mit der Manuellen Therapie steht dem Therapeuten eine gezielte, gelenkschonende und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung.
Ziel der Bobaththerapie ist, durch die Schädigung verursachte Haltungs- und Bewegungsmuster und Reaktionen zu hemmen und zu blockieren, um anschließend wieder willkürliche, koordinierte Bewegungen zu ermöglichen.
Im Vordergrund der Behandlung stehen dabei u. a. eine Schulung der Kopf- und Rumpfkontrolle, Gleichgewichtsreaktionen sowie Gleichgewichtsübertragungen von einer auf die andere Seite.
Wesentlicher Bestandteil der Behandlung sind – im Rahmen eines individuell aufgestellten Behandlungsplans – optische, akustische und taktile Stimulation sowie sensomotorisches Training.
Anwendungsgebiete:
Alle Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen verursacht sind (z. B. durch einen Schlaganfall, Halbseitenlähmungen, Hirntumoren, Hirnverletzungen).
Alles Leben kommt aus dem Wasser. Der menschliche Körper besteht heute noch zum größten Teil aus diesem Urelement, das sich in unserer Imagination verbindet mit der Vorstellung von Reinigung und Klarheit. Die Lymphgefäße bilden das Reinigungssystem des Körpers, unser internes Schiffahrtsnetz, über das die Abfallprodukte des Stoffwechsels abtransportiert und das Wasser aus dem Gewebe in die Blutgefäße zurückgeleitet werden. Ist das Lymphsystem in seiner Funktion gestört, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen, sogenannten Ödemen. Medizinische Erkenntnisse über das Lymphsystem reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert, doch die moderne Lymphdrainage wurde erst in den 30er Jahren von dem dänischen Arzt und Masseur Dr. Emil Vodder entwickelt. Er arbeitet damals in einem Institut für physikalische Therapie in Südfrankreich und beobachtete dabei, dass Patienten mit chronischen Erkältungskrankheiten oft stark geschwollene Lymphknoten am Hals aufwiesen. Vodder massierte – entgegen der damaligen Lehrmeinung – die vergrößerten Halslymphknoten eines jungen Mannes mit vorsichtigen Dreh- und Pumpbewegungen. Der Mann wurde gesund.
Die Manuelle Lymphdrainage erfordert eine intensive Spezialausbildung. Diese Therapie wird eingesetzt zur Auflösung von Ödemen z.B. bei rheumatischen Erkrankungen oder nach Verletzungen, vor allem aber bei Krebspatienten, bei denen die operative Entfernung von Lymphknoten und Chemotherapie häufig ausgeprägte, schmerzhafte Lymphödeme verursacht.
Die moralische Kernfrage in Quentin Tarantinos Kultfilm PULP FICTION dreht sich darum, ob jemand zu recht erschossen werden darf, weil er der Frau eines Gangsterbosses eine Fußmassage gegeben hat. Die Füße scheinen also eine ganz besonders sensible Körperregion zu sein.
Von eben dieser Vorstellung geht die Fußreflexzonentherapie in differenzierter Weise aus: Auf der gesamten Fußsohle, aber auch am Fußrücken und um die Knöchel herum liegen sogenannte Reflexzonen, die – nach einem bestimmte Schema angeordnet – den Körper des Menschen und seine Organe widerspiegeln. Diese Zonen werden mittels spezieller Grifftechniken auf Schmerzhaftigkeit untersucht und über punktuellen Druck eine Harmonisierung herbeigeführt. Reagiert eine Stelle schmerzhaft, so kann dies z.B. auf Fehlbelastung des Bewegungsapparates oder Funktionsstörung eines bestimmten Organs hindeuten.